• Geltungsbereich: Befähigungsnachweis zum Führen von Yachten auf allen Meeren bis zu einem Abstand von 12 sm von der Küste

• Vorgeschrieben: freiwilliger Führerschein (nicht gesetzlich vorgeschrieben)

• Ausstellungsvarianten:
- unter Antriebsmaschine
- unter Segeln und unter Antriebsmaschine

• Rechtsgrundlage: Sportseeschifferscheinverordnung und Durchführungsrichtlinien Sportküstenschifferschein von 1999

• Herausgeber: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnwesen

• Voraussetzungen:
- SBF See
- Nachweis über mindestens 300 sm auf seegängigen Yachten im Küstenbereich nach Erwerb des SBF See (bei Austellung "unter Segeln" auf Segelyachten)

• Prüfung: durch die Prüfungsausschüsse Sportküstenschüfferschein des DSV

• Mindestalter: 16 Jahre

• Hinweise: Der amtliche, aber freiwillige SKS-Schein gilt als Einstiegsschein in das Seesegeln und zudem als "Lizenz zum Chartern", da er im Bareboat-Charter oft als Befähigungsnachweis des Charterers verlangt wird. Er baut hinsichtlich der geforderten theoretischen Kenntnisse auf dem SBF See auf, wobei allerdings in den Fächern Schiffahrtsrecht, Seemannschaft und vor allem Navigation deutlich umfangreichere und tiefergehende Fachkenntnisse verlangt werden. Die praktische Prüfung ist ebenfalls anspruchsvoller als beim SBF See und muss bei der Ausstellungsvariante "unter Maschinenantrieb und unter Segeln" auch unter beiden Antriebsarten abgelegt werden. Da gerade die praktische Segelprüfung ein gewisses seglerisches Können voraussetzt, empfiehlt sich Einsteigern auf jeden Fall der vorherige Erwerb des SPF Binnen unter Segel – auch wenn dieser nicht zwingend verlangt wird.

• Vorgänger/Vergleich mit älteren Scheinen: Der SKS-Schein gilt gemeinhin als amtlicher Nachfolger des früheren BR-Scheins des DSV – letzterer wurde in der Übergangsphase sogar auf Antrag ohne weitere Nachweise und Prüfungen in einen SKS-Schein umgetauscht. Voraussetzungen und geforderte Praxis sind tatsächlich weitestgehend identisch. Leichte Unterschiede gibt es allerdings bei der theoretischen Prüfung, wo beim SKS als international gültigem Befähigungsnachweis auch der Umgang mit britischen Seekarten und Leuchtfeuerverzeichnissen verlangt wird und die Navigationsprüfung zudem insgesamt etwas anspruchsvoller gestaltet wurde. Auch die übrige theoretische Prüfung wurden leicht aufgewertet.

 

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